Der Electro-DJ Paul Oakenfold brachte in rund 5400 Meter Höhe Bergsteiger und Sherpas zum Tanzen.

Die Everest-Saison ist gerade im vollen Gange, und es gibt wohl kaum etwas, was die Hochträger auf beiden Seiten des Achttausenders noch nicht gesehen hätten: Greise, Teenager, Amputierte, Blinde, Männer mit Fahrrädern, Playboy-Models, Schauspieler und, und, und.

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Aber einen waschechten DJ, noch dazu einen internationalen Superstar der Electro-Szene, der mit seiner Musik das Basislager beschallt, hatte es in der langen Besteigungsgeschichte des höchsten Berges der Erde noch nicht gegeben.

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Dem Briten Paul Oakenfold, der für den Gig in dünner Luft zum ersten Mal seine Sneakers gegen Trekkingstiefel getauscht hatte, gebührt nun diese "Ehre". Für die Aktion bezog der 53-Jährige postwendend Prügel. Er habe aus Publicity-Gründen die Ruhe und den Frieden der heiligen Berge gestört, so der Vorwurf seiner Kritiker.

Oakenfold sieht das natürlich anders. Die Bergsteiger-Party auf der nepalesischen Seite des Berges sei Teil eines Charity-Projektes und daher für einen guten Zweck (Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal) gewesen.

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7 Kommentare

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Gaby

Das ist wirklich das aller letzte

Alexander Walch auf Facebook

Weder der Musiker noch die Touristen sollten dort sein, genausowenig der Kommerz

Ursula Schefler auf Facebook

Auch Berge brauchen Ruhe, der Ansturm ist schon Rummel genug. Es dürfte keinen Aufstieg mit Sauerstoff geben.

Ariane Schmidtmann auf Facebook

Finde ich respektlos.Das ist immer noch ein heiliger Ort,den man respektieren sollte.Rambazamba könnt ihr in Kitzbühel machen ihr Pfeifen.

Barbara Schaefer auf Facebook

Ich mag sowieso überhaupt keine Events in den Bergen. Dennoch denke ich, es geht hier nicht darum, wie wir das finden. Man müsste die Nepali fragen. Die wenigen, die man in dem (hundsmiserablen) Video sieht, scheinen Spaß zu haben.

Zinedin

Mein Gott nehmt halt mal den Stock aus dem A... Da war ne Feier mit lauter Mukke und es wurde getanzt. So what?

Gesine auf Facebook

Stille und Windrauschen finde ich da oben besser. Die gewaltige Natur dort ist Event genug!