Am 01. Dezember 1866 verstarb Sir George Everest, der Namenspatron des höchsten Berges der Erde, in London - ohne "seinen" Berg zu Lebzeiten je gesehen zu haben.

Im Alter von 16 Jahren kam Everest als junger Kadett in die britische Kronkolonie Indien, die für ihn zur zweiten Heimat wurde. Aufgrund seiner mathematischen Fähigkeiten wurde er schon bald im Vermessungswesen eingesetzt, wo er als Geodät schnell eine herausragende Karriere machen sollte.

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1818 wurde Everest zum Assistenten von William Lambton ernannt, der mit der Vermessung des indischen Subkontinents betraut war. Nach dessen Tod im Jahr 1823 wurde Everest die Führung dieses Mammut-Projektes übertragen. 

Sir George Everest

Für seine Verdienste als Leiter der Großen Trigonometrischen Vermessung Indiens und als Surveyor General of India wurde Everest die höchsten Ehren zuteil, fünf Jahre vor seinem Tod wurde der Brite in den Adelsstand erhoben.

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Als Namensgeber für den höchsten Berg der Erde wurde Everest jedoch unsterblich. Zu verdanken ist dies Andrew Scott Waugh, seinem Amtsnachfolger.

Dieser hatte 1856 der Royal Geographical Society in einem Schreiben vorgeschlagen, den 1848 erstmals vermessenen und seitdem als "Peak XV" geführten Gipfel "zum ewigen Andenken an den Meister der präzisen geographischen Forschung" in Mount Everest umzubennen.

Der Vorschlag wurde - auch sehr zur Freude des Namenspatrons - angenommen. Seitdem hat der Achttausender nicht nur an Bekanntheit, sondern auch an Höhe gewonnen:

Die ursprünglich ermittelten 8840 Meter haben heute keinen Bestand mehr, die Höhe des Achttausenders wird inzwischen offiziell mit 8848 Metern angegeben.

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