Weil sich zwei Kabel verheddert hatten, musste der Seilbahnverkehr zwischen der Aiguille du Midi und der Pointe Helbronner gestoppt werden. Dutzende Passagiere mussten die Nacht in über 3000 Meter Höhe in den Gondeln verbringen.

Mit Decken, Lebensmitteln und Getränken versorgt, haben insgesamt 33 Menschen - im Beisein von Rettungskräften - die Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Kabinen verbringen müssen.

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Hubschraubereinsatz im Mont-Blanc-Massiv

| © Picture Alliance

Zuvor konnten im Laufe des Tages 77 Personen aus der steckengebliebenen Seilbahn evakuiert und sicher ins Tal gebracht werden. Manche von ihnen konnten von den Einsatzkräften aus den Gondelkabinen abgelassen werden, die überwiegende Mehrheit jedoch wurde mit Hilfe von Hubschraubern ausgeflogen.

Die einsetzende Dunkelheit sowie das sich verschlechternden Wetter hatte eine Bergung aller 110 Fahrgäste am Donnerstag unmöglich gemacht. 

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Die Seilbahn musste angehalten werden, nachdem sich zwei Kabel ineinander verheddert hatten. Wie es zu der Panne kommen konnte, ist noch unklar. Am Freitagmorgen konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Die Kleinkabinenbahn Vallée Blanche, 1957 in Betrieb genommen, verbindet die Aiguille du Midi (3842m) mit der Pointe Helbronner (3462m). Die Fahrtzeit für die rund fünf Kilometer lange Strecke , die über das Vallée Blanche, den Glacier du Géant, den Glacier du Tacul und das Mer de Glace führt, beträgt rund 30 Minuten.

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3 Kommentare

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Michal

Heldenhafte Kommentare.

Linda auf Facebook

Man geht ja auch zu Fuß auf den Berg ... Und wenn man das nicht schafft, kann man halt einfach nicht dort rauf! Punkt aus!

Alexander auf Facebook

Heutzutage wird jeder FlipFlop-Touri auf den Gipfel gekarrt, auch wenn das aus eigener Kraft bei den meisten gar nicht ginge. Vielleicht schreckt das ja ab, Seilbahnbetreiber gehen pleite und müssen rückbauen, die Schneisen wachsen zu und Flora und Fauna erholen sich...