Mit dem Revo will der britische Hardware-Spezialist Wild Country neue Maßstäbe setzen. Nicht nur für ALPIN-Testredakteur Olaf Perwitzschky ist das Sicherungsgerät schon jetzt "ein großer Wurf".

Ist das Revo tatsächlich so revolutionär, wie Hersteller Wild Country behauptet? Die Kletter-Community zeigt sich nach der Vorstellung des neuartigen Sicherungsgerät jedenfalls durchwegs begeistert.

- Anzeige -

Nicht ohne Grund, denn die Innovation vereint das Handling von Tubern mit der Sicherheit von halbautomatischen Geräten wie dem Grigri.

Allerdings wurde beim Revo die größte Fehlerquelle von derzeit gängigen Halbautomaten eliminiert: Ein Versagen des Blockiermechanismus weil das Seil falsch eingehängt wurde, soll beim Revo nicht mehr möglich sein, da das Gerät in beide Richtungen blockiert. 

- Anzeige -

Zudem verfügt das 245 Gramm schwere Belay Device über ein weiteres Sicherheits-Backup. Kommt es zum Sturz, blockiert das Revo automatisch, wenn die Bremshand des Sichernden gerade nicht am Seil ist, und stoppt so - mit leichter Verzögerung - den Sturz selbstständig. 

Für die Bedienung des Revo ist kein spezieller Verschlusskarabiner notwendig, das Sicherungsgerät kann mit jedem Standard-Karabiner verwendet werden.

All diese Features machen das Revo zum derzeit vielleicht fortschrittlichsten Sicherungsgerät auf dem Markt.

Interessenten müssen sich allerdings noch etwas gedulden: Das Revo wird voraussichtlich erst nächstes Frühjahr - für rund 100 Euro - im Fachhandel zu kaufen sein.

- Anzeige -