Gut einen Monat bevor die 24. Ausgabe der Piolets d'Or erstmalig in La Grave über die Bühne gehen wird, stehen die diesjährigen Sieger bereits fest.

Nachdem im vergangen Jahr drei Seilschaften für ihre Begehungen in 2014 mit dem "Alpin-Oscar" ausgezeichnet wurden, sind es in diesem Jahr gleich vier. 

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Und das sind die "significant ascents 2015", die von der neunköpfigen internationalen Jury, zu der diesmal auch Valeri Babanov, Hérve Barmasse und Mickael Kennedy zählten, mit einem Piolet d'Or gewürdigt werden:

  • Nikita Balabonov und Mikhail Fomin (beide Ukraine) für die Erstbegehung des Nord-Nordwest-Pfeilers des Talung (7348m) in Nepal.
  • Die britischen Alpinisten Paul Ramdsen and Mick Fowler für die Erstbesteigung des Gave Ding (6571m) in Nepal.
  • Die vierköpfige Seilschaft Lise Billon (F), Antoine Moineville (F), Jerome Sullivan (USA) und Diego Simari (Arg) für die Erstbegehung des Nordost-Pfeilers des Cerro Riso Patron (2550m) in Chile.
  • Marko Prezelj (Slo), Hayden Kennedy (USA), Manu Pellissier (F) und Urban Novak (Slo) für die Erstbegehung der Ostwand des Cerro Kishtwar (6173m) im indischen Kishtwar-Himalaya.

Vor allem Marko Prezelj darf sich freuen. Der slowenische Extrembergsteiger erhält zum insgesamt vierten Mal den "Goldenen Eispickel" - so viel wie noch kein Alpinist vor ihm.

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Die Himalaja-Veteranen Paul Ramdsen und Mick Fowler kommen nun auf drei Auszeichnungen, und führen damit die inoffizilelle "Teamwertung" an.

Die 24. Ausgabe der Piolets d'Or wird in diesem Jahr erstmalig vom 14. bis 17. April in La Grave stattfinden.

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der "Walter Bonatti Award" verliehen. Die Auszeichnung geht heuer an den polnischen Alpinisten Wojciech Kurtyka.

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