Die 24. Auflage der Piolets d'Or vom 14. bis 17. April 2016 wird nicht wie gewohnt in Chamonix und Courmayeur am Fuße des Mont Blanc stattfinden. Stattdessen ziehen die "Oscars für Alpinisten" nach La Grave-La Meije, berichtet die Onlineplattform Planetmountain.

Zunächst für ein Jahr wird also La Grave-La Meije der Austragungsort für den "Oscar für Alpinisten". Damit möchten die Veranstalter ihre Solidarität ausdrücken und den Focus der alpinen Weltöffentlichkeit auf eine Bergregion lenken, die im Frühjahr 2015 eine Naturkatastrophe erlebte: 

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Ein Bergrutsch auf den Tunnel de Chambon kappte damals die Verbindung zwischen Grenobel und Briançon, wodurch auch La Grave von den umliegenden Gemeinden abgeschnitten wurde.

Daher laden die Piolets d'Or - die sich ausdrücklich nicht als Wettkampf verstanden wissen wollen - alle Freunde des Bergsports vom 14. bis 17. April hierher ein, um die Alpinisten zu treffen, die die außergewöhnlichsten Leistungen im extremen Bergsport vollbracht haben.

Paradies für Freerider

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Neben Chamonix gehört La Grave zu den bekanntesten alpinen Zentren für Extremskifahrer und zählt offiziell zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Mit einem Übergang zum Skigebiet Les Deux Alpes ist der Ort außerdem als Paradies für Freerider bekannt.

Im letzten Jahr gewannen den Piolets d'Or die Amerikaner Tommy Caldwell und Alex Honnald sowie die Russen Aleksander Gukov and Aleksey Lonchinsky und die Slowenen Marko Prezelj, Ales Cesen und Luka Lindic. Sir Chris Bonnington war der Preisträger des Walter Bonatti Awards. Dieser Ehrenpreis wird für das Lebenswerk herausragender Alpinisten verliehen.

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