Die japanische Profibergsteigerin Kei Taniguchi ist bei der Besteigung des 1984 Meter hohen Kuro im Norden von Hokkaido tödlich verunglückt.

Die 43-Jährige zählte zu den besten Bergsteigerinnen Japans. Für die Erstbegehung der Südostwand des Kamet (7756m) im Alpinstil wurde Taniguchi 2009 - als erste Frau überhaupt - mit dem Piolet d’Or ausgezeichnet. 

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Zählte zu den besten Alpinistinnen Japans: Kei Taniguchi.

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Die Eröffnung einer neuen Route am Spantik (7027m) 2004, die zweite Begehung des Ostgrates am Mustagh Ata (7564m) im Alpinstil 2005 sowie die Besteigungen von Manaslu und Everest 2007 zählen zu den weiteren Meilensteinen ihrer alpinistischen Laufbahn.

Medienberichten zufolge wollte die Japanerin Anfang der Woche mit vier männlichen Begleitern den Berg Kuro (1984m) besteigen. Nach Angaben ihrer Begleiter hätte sich Taniguchi während einer Pause aus dem Sicherungsseil ausgeklinkt. Kurz darauf sei die Extremalpinistin abgerutscht.

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Dichter Nebel und winterliche Verhältnisse hatten die sofort eingeleitet Suchaktion nach der 43-Jährigen erheblich erschwert. Am 22. Dezember fanden Rettungskräfte schließlich den leblosen Körper der Verunglückten.

Im Krankenhaus konnte nur noch der Tod von Kei Taniguchi festgestellt werden.

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