Vom 15. bis 18. September 2016 fand - in Kooperation mit Trentino Marketing - für 12 ALPIN-Leser und einen Manfrotto-Preisträger ein Fotoworkshop mit Profi-Fotograf Andreas Strauß in der Brenta statt.

Die Brenta - Felszacken, grazile Türme und imposante Dolomitenwände machen dieses Gebirge zu einer der schönsten, wildesten Gegenden der Südalpen. Grün und reich an Bergseen ist die benachbarte Adamello-Presanella-Gruppe der perfekte Kontrast. In dieser Traumlandschaft fand der ALPIN-Fotoworkshop 2016 statt.

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Auch wenn es hier so aussieht, beim Fotoworkshop ist niemand allein. Schon garnicht bei so einer netten Gruppe.

| © Strauß

Für die dreizehn Teilnehmer und das betreuende Team mit Alexander Hermann (ALPIN), Andrea und Andreas Strauß und Bergführer Italo Menapace suchten Trentino Marketing und die Verantwortlichen in Madonna di Campiglio den perfekten Stützpunkt aus: direkt am Fuß der Brenta, mitten im Naturpark Adamello-Brenta.

Am Mittwochabend schon reisten elf erwartungsvolle Teilnehmer ins Val Brenta an und waren vom ersten Moment an begeistert: was für eine Lage unseres Quartiers. Auf einer großen Wiese nahe der Sarca und bereits mitten im Gebiet des Naturparks Adamello-Brenta.

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Untergebracht war der ALPIN-Workshop in einem ganz modernen Haus aus Lärchenholz und Glas. Das junge, sympatische Wirtsehepaar Doriana und Matteo verwöhnten uns hier und lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab.

Am Donnerstagmorgen waren wir dann mit dreizehn Personen vollzählig und konnten praktisch vom Frühstückstisch aufbrechen zur ersten Wanderung. Die Sarca di Vallesinella, die das weiträumige Gebiet von Cima Groste bis Cima Brenta entwässert, bildet drei Wasserfallstufen; sie waren unser Ziel.

Nach Tipps und Tricks von Profi Andreas Strauß klickten bald die Kameraverschlüsse um die Wette. An dieser ersten Location war schon offensichtlich, dass wir eine sehr harmonische Gruppe waren.

Unglaublich auch, welche Fülle an vielfältigen und spannenden Bildern an den Wasserfällen entstanden. Bei der großen Bildbesprechung hatte jeder die Gelegenheit auch die Ergebnisse der anderen zu sehen. Andreas wurde dabei nicht müde, auf alle Fragen zu antworten. Erst der verführerische Duft aus der Küche setzte dem ein Ende.

In den folgenden Tagen führte Bergführer Italo uns ins Herz der Brenta und wir wanderten zum Rifugio Tuckett e Sella und zum Rifugio Brentei sowie zu den schönsten Bergseen der Adamellogruppe. Dunkle Wolken und geheimnisvolle Nebelfetzen sorgten dafür, dass an diesen Tagen viele potenzielle Krimicover entstanden, fantastische Schwarz-Weiß-Bilder und dramatische Impressionen.

Beeindruckende Felssturzlandschaften, herbstlich verfärbte Vegetation, letzte Edelweißblüten, Hütten und Kapellen, aalglatte Bergseen – auch wenn die große Fernsicht meist in den Wolken verborgen war, ergaben sich starke Motive und es gab unheimlich viel zu lernen und auszuprobieren. Ja, manches Bild wirkte erst durch den bedeckten Himmel interessant.

Dem einen oder anderen Regenspritzer begegneten wir mit guter Laune, interessanten Gesprächen, Spaß am gemeinsamen Draußensein, Begeisterung beim Fotografieren und – nicht zuletzt – mit noch warmem Schokoladenkuchen!

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