Nach dem K2-Skandal im vergangen Jahr war es recht still um Christian Stangl geworden. Der schwer angeschlagene "Skyrunner" hatte sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um sich in aller Ruhe auf neue Projekte vorzubereiten. Zwei hatte der Österreicher diesen Sommer auf der Agenda, eines konnte er realisieren. In unserem Video der Woche begleiten wir Christian Stangl auf seinem Weg vom Golf von Begalen bis auf die Spitze des Kanchenjunga.

Christian Stangl hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Achtausender völlig aus eigener Kraft zu meistern. Also auch schon bei der Anreise so weit es geht auf technsiche Hilfs- bzw. Verkehrsmittel zu verzichten. Der Österreicher startete Anfang März am Golf von Bengalen auf Meereshöhe, um die Strecke bis zum Basislager des Kanchenjunga möglichst komplett - wie Sie in unserem Video der Woche sehen können - mit dem Fahrrad zu meistern. Am 20. Mai stand Stangl schließlich auf dem Gipfel des mit 8586 Metern Höhe drittgrößten Berges der Erde.

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Im Anschluß statte der "Skyrunner" seinem "Schicksalsberg", dem K2, einen erneuten Besuch ab. Zusammen mit dem Franzosen Bruno Buchet wollte Stangl über die Cesen-Route zum Gipfel (8611m) des Karakorum-Riesen gelangen. Heftige Winde und schwerer Steinschlag liesen die beiden aber am 02. August von Camp 4 auf 7800 Metern umkehren. Damit bleibt der K2 auch weiterhin für Christian Stangl ein Berg zum "abarbeiten".

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