11 Teilnehmer einer Expedition werden von einer Lawine überrascht.

Mit einer Höhe von 7134 Metern ist der Pik Lenin (ursprünglich "Kaufmann-Spitze") der höchste Berg der Transalai-Kette im nördlichen Teil des Pamirgebirges. Der Berg zählt zu den fünf Siebentausender-Gipfeln, die auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR liegen. Wer das Quintett besteigen konnte, erhält den begehrten Schneeleoparden-Orden.

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Avalance at Peak Lenin from Peter Lindquist on Vimeo.

Aber nicht nur bei alpinen Trophäen-Sammlern erfreut sich der Pik Lenin großer Beliebtheit. Da viele der insgesamt 16 Routen, die zum Gipfel führen, als technisch wenig anspruchsvoll gelten, sind sie auch für ambitionierte Hochtourengeher relativ problemlos zu bewältigen. Mit ein Grund dafür, warum Expeditionsveranstalter wie der DAV Summit Club, Amical alpin, Diamir oder Summit Climb den Siebentausender regelmäßig im Programm haben. 

Die moderaten Anforderungen sollten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Besteigung des Pamir-Riesen - allein aufgrund der objektiven Gefahren - eine ernste Angelegenheit bleibt. 

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Das mussten auch elf Bergsteiger erfahren, die vor wenigen Monaten am Pik Lenin in eine Lawine geraten waren - und den Abgang alle überlebt haben. Wenn man die Bilder sieht, mag man dies kaum glauben!

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2 Kommentare

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Pascal

@neutrino
Es ist vielleicht ein bisschen nuancierter zu formulieren.
Erstens, bis zum Ende des Videos ist noch die Wolke der Lawine zu sehen, was erheblich die Chancen einer LVS-Sucher vermindert.
Zweitens, man sieht nicht was nach der Lawine passiert.
Drittens, ist es eine Gruppe Hochtourbergsteiger also Alpinisten oder eine Gruppe Skitourer. Erstere sind kaum mit LVS-Geräten ausgerüstet, das heißt aber nicht das keine Suche stattfinden soll, dass sie aber weniger erfolgreich sein wird.
Jeder Helfer soll sein eigenes Risiko selbst erwägen.
Darum, wäre ich vorsichtiger in Äußerungen wie "Camp-Idioten"
Gottsei Danks haben es alle überlebt.

neutrino

Hallo erstmal,
was ich bei diesem Video ja nicht zu glauben vermag, ist die Tatsache, dass die paar Camp-Idioten sich das ganze aus der Ferne aus ansehen und dann jedoch keiner den Eifer entwickelt, dorthin zu eilen, um womöglich die Verschütteten zu suchen !! Sind die denn alle total behämmert !!?? Sieht wohl für die so aus als ob nun das Spektakel vorüber ist und man sich nun seiner Langeweile im Beascamp wieder zuwenden kann. Ich glaub´s ja echt nicht !!