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Die brutale Kletterei an Ein- und Zweifingerlöchern ging auch an ihm nicht ganz spurlos vorüber. "Nach den ersten vier Tagen in der Tour hatte ich bereits solche Schmerzen in den Fingern, dass ich eine Woche Kletterpause einlegte, um einer Fingerverletzung vorzubeugen", sagte Kilian.
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Vor allem der Einstiegssprung, von einem schmerzhaften Einfingerloch in ein scharfes Zweifingerloch, bereitete ihm Sorgen. Probleme hatte er auch anfangs, die Zweifingerlöcher kurz vor dem Ende der Tour zu halten. Doch nach und nach stellten sich seine Finger auf die extremen Belastungen ein. Es gelang ihm immer besser, die einzelnen Bewegungen aneinanderzureihen und die Fortschritte in der Route motivierten ihn weiter zu klettern.
Information:
Die "Action Directe" gilt immer noch als eine der härtesten Sportkletterrouten der Welt.
Wolfgang Güllich schrieb mit der Erstbegehung im Jahr 1991 Klettergeschichte, indem er erstmals eine Route mit dem Schwierigkeitsgrad 9a (XI; 5.14.d) klettern konnte.
Die extrem überhängende und durch die vielen Ein- und Zweifingerlöcher charakteristische Tour, steht bei den weltbesten Kletterern immer noch an oberster Stelle.
Ein Durchstieg dieser berüchtigten 15 Meter ist in den vergangenen 15 Jahren nur ganz wenigen gelungen.
Als letzter vollbrachte dieses Kunststück Patxi Usobiaga aus Spanien.
Begeher der "Action Directe" (9a), Frankenjura:
1. Wolfgang Güllich (1991) - FA
2. Alexander Adler (1995)
3. Iker Pou (2000)
4. Dave Graham (2001)
5. Christian Bindhammer (2003)
6. Richard Simpson (2005)
7. Dai Koyamada (2005)
8. Markus Bock (2005)
9. Kilian Fischhuber (2006)
10. Adam Ondra (2008)
11. Patxi Usobiaga (2008)
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Weitere Informationen:
www.kilian-fischhuber.at
www.alpsolut.com
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