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Die Entscheidung fiel erst im allerletzten Boulder im Finale. Nachdem Akiyo Noguchi diesen Boulder nicht klettern konnte, hatte eigentlich Anna Stöhr alle Chancen, den Weltcup für sich zu entscheiden. Haarscharf verfehlte die Österreicherin dann jedoch den Ausstiegsgriff und musste den Titel ihrer japanischen Konkurrentin überlassen.
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Ähnlich bei den Herren: Kilian Fischhuber aus Österreich scheiterte am letzten Herren-Boulder, so dass Adam Ondra alle Trümpfe in der Hand hatte. Und die spielte er gekonnt aus, indem er souverän nach oben kletterte. Übrigens so souverän, wie er auch ansonsten durch Qualifikation, Halbfinale und Finale stieg: Nur einen einzigen von insgesamt 13 Bouldern schaffte er nicht. So gut war sonst niemand.
Vom Austragungsort, dem Münchner Olympiastadion, waren Athleten, Publikum und Organisatoren gleichermaßen begeistert. Das sonnige Wetter tat sein übriges dazu, dass rund 7000 Besucher an den zwei Tagen den Boulder-Worldcup sehen wollten.
Die detaillierten Ergebnislisten gibt es unter www.boulder-worldcup-2010.de oder unter www.ifsc-climbing.org.
Textquelle: Pressemeldung des Deutschen Alpenverein
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