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Tom und Claudius von Mountain Equipment statteten uns mit dem nötigen Equipment aus: Schaufeln, LVS-Geräte, Winter-Schlafsäcke, Kocher, Isomatten und Schneeschuhe wurden unters Volk gebracht.
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Der Schnell-Aufstieg per Seilbahn hinauf zur Erfurter Hütte brachte uns in halbwegs winterlich anmutendes Gelände. Doch auch hier, in 1800 Meter Höhe, zeigten sich für diese Jahreszeit absolut unübliche grün-braune Flecken, von einer geschlossenen Schneedecke konnnte keine Rede sein.
Gemeinsam ging es weiter hinauf in eine Mulde unterhalb des Gschöllkopfes. Hier zeigte sich dann, dass wir die Schneeschuhe doch nicht umsonst mitgenommen hatten, verhinderten sie doch ein einsinken im hier stellenweise knietiefen Schnee.
Direkt nach der Ankunft machten wir uns nach einer kleinen Einweisung durch Tom daran, mit den mitgebrachten Lawinenschaufeln kleine Schneelöcher zu schaufeln. ^
Vom ursprünglichen Plan, in selbstgebauten Schneehöhlen zu nächtigen, mussten wir angesichs des wenigen Schnees leider Abstand nehmen. Dennoch ließen es sich einige nicht nehmen, sich eine formidable Schneeburg als Nachtlager zu bauen.
Die Sonne tauchte bei ihrem Untergang unter den grauen Wolken hervor, erhellte noch einmal unverhofft die Szenerie und hüllte unseren Biwak-Platz in ein märchenhaft-rötliches Licht. Stille kehrt für einige Momente ein.
Zauberhaftes Licht: Morgenstimmung im Rofangebirge.
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So langsam wurde es dann doch ziemlich schattig, die Temperaturen sanken unter den Gefrierpunkt. Tom trommelte noch einmal alle zu einer ausführlichen Theorieeinheit in Sachen Winter-Biwak zusammen, bevor sich alle in ihre dicken Schlafsäcke verzogen. Dort war es recht eng, denn gemäß der guten Ratschläge Toms, nahmen wir Schuhe, Gaskartuschen, Getränkeflaschen und technische Geräte (Handy, Kamera, etc.), mit ins warme Innere.
Der Himmel riss weiter auf und in der Nacht sank die Außentemperatur in den zweistelligen Minusbereich, was einige dann doch ein wenig frösteln ließ. Aber für eine sternenklare Nacht im Freien in nahezu 2000 Metern Höhe ist man gerne bereit, ein wenig zu frieren...
Bei Sonnenaufgang waren Schlaf- und Rucksäcke mit einer dünnen Schicht Raureif überzogen. Leicht fiel es keinem, den warmen Schlafsack zu verlassen. Hilfreich war da der prächtige Sonnenaufgang, der die umliegenden Berggipfel erstrahlen ließ.
Einge besonders aktive Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, noch vor dem Frühstück, die etwa 100 Höhenmeter auf den Gschöllkopf (2.039m) in Angriff zu nehmen.
Noch während des Frühstücks wurden von der "eingefrorenen" Gemeinschaft eifrig Pläne für die nächste gemeinsame Biwak-Aktion geschmiedet: Mindestens zwei Nächte sollen es werden und der Biwakplatz möge bitte auf einem Gipfel liegen, so der Wunsch der Teilnehmer. Tom zeigte sich alles andere als abgeneigt und so wird es wohl zu einer weiteren Auflage der ALPIN-Mountain-Equipment-Biwaknacht im Sommer 2007 kommen.
Gruppenbild der Teilnehmer der 2. ALPIN-Mountain-Equipment-Biwaknacht.
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