- Anzeige -
Schuld und Sühne?
Auf den Bergfilmtagen in St. Anton hat der Autor und Filmfest-Organisator Stefan König sein neues Buch zum Thema Bergsteigen präsentiert: ein Stückchen alpine Belletristik mit dem vielsagenden Titel "Die Nanga-Notizen". Messner und die Tragödie von 1970 lassen grüßen, wenngleich Handlung und Personen freilich frei erfunden sind.Ein Buch über Freundschaft und Liebe - und über die Zerbrechlichkeit von beidem. Es erzählt von Schuld und Unschuld, von Recht und Unrecht an den ganz großen Bergen und beim Bergsteigen überhaupt. Ob es dem Autor allerdings gelingt (wie er in einem Interview gerne in Aussicht stellt), die alpine Literatur aus einer Schublade zu ziehen, "in der längst alles Schimmel angesetzt hat", darf mehr als bezweifelt werden.
Fazit: Auch für Nicht-Alpinisten gute und bisweilen auch spannende Unterhaltung, aber Berge in der alpinen Literatur versetzt das Buch noch lange nicht.
Stefan König: Die Nanga-Notizen
320 Seiten
Leinen mit Schutzumschlag
19,90 Euro
www.as-verlag.ch
Lug und Trug?
Er ist gerade einmal ein Dreitausender und dennoch durch seine extrem elegante Form einer der begehrtesten Gipfel der Welt. Dennoch bleibt er einzig den Extremsten der bergsteigenden Zunft vorbehalten. Das war schon zu Zeiten seiner Erstbesteigung so, um die sich denn auch eine ganze Latte von Gerüchten und Un-gereimtheiten rankt. Peter Meier-Hüsing geht nach sauberer Recherche-Arbeit den Widersprüchen der Erstbesteigung von 1959 ebenso nach wie der Geschichte des Berges überhaupt.Peter Meier-Hüsing: Der unmögliche Berg
Cerro Torre und Mythos Patagonien
288 Seiten
8 farbige Abbildungen
18,90 Euro
www.malik.de
Alle unsere Bücherempfehlungen finden Sie hier.
Das aktuelle Heft

Seite versenden
Seite drucken
Sitemap 




