Hier sind unsere TV-Tipps vom 8. bis 13. Januar:

Dienstag, 8. Januar

- Anzeige -

Abenteuer Erde: Die Zugspitze - eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands

Die Zugspitze ist ein Berg der Superlative. Mit 2.962 Metern ist sie der höchste deutsche Gipfel. Und das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees und Eis hinauf reicht. Für viele ist der Berg der Inbegriff der Übererschließung, des Massentourismus und von Naturzerstörung, doch er hat auch eine andere, unbekannte Seite. Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler mit vielfältigen Lebensräumen und zahlreichen Naturschätzen.

Der Film führt in einer faszinierenden Reise vom Tal zum Gipfel. Der Zuschauer erfährt, warum mit zunehmender Höhe der Artenreichtum von Flora und Fauna abnimmt und wie sich Tiere und Pflanzen an diese harten Umweltbedingungen anpassen müssen, dass sie dort überleben können. Mit drei Jahren Drehzeit ist es der wohl aufwändigste Film, der je über Deutschlands höchsten Berg gedreht wurde. Auch das ist ein Superlativ. WDR Fernsehen, 20.15 Uhr

- Anzeige -

Mittwoch, 9. Januar

Land der Berge: Die Alpen im Winter - Zwischen Weihnacht und Fasnacht

Land der Berge zeigt in dieser Neuproduktion in atemberaubenden Luftaufnahmen die faszinierende Winterlandschaft der Südtiroler Dolomiten und Bergregionen Osttirols. In den verschneiten Felswänden kämpfen Steinbock und Gämse ums Überleben im harten Winter. Und im Tal steht am Beginn jeden neuen Jahres der Wechsel vom Weihnachtsbrauchtum in die Fasnachtszeit an. Zu den prominenten Tiroler Fasnachtsbräuchen gehört das Mullerlaufen in Thaur, eine Art Perchtenlauf. In den Martha-Dörfern (Mühlau, Arzl, Rum, Thaur, Absam), die auch als Ursprung für diesen Brauch gelten, ist das Mullen oder Matschgern jedes Jahr ein früher Höhepunkt im Jahreskreis. Im Januar und Februar spricht das ganze Dorf nur mehr von Fasnacht. ORF III, 21.05 Uhr

Donnerstag, 10. Januar

Historische Seilbahnen der Schweizer Alpen

Seilbahnen sind wertvolle Zeugen der Schweizer Technik- und Tourismusgeschichte. Die Dokumentation stellt wertvolle und abenteuerliche Anlagen vor. Stilllegungen, auslaufende Betriebsbewilligungen und Erneuerungen gefährden die historischen Seilbahnen jedoch akut. 3sat, 14.50 Uhr

Kühle Schönheiten - Alpenseen

Watzmann, Matterhorn und Neuschwanstein einmal anders: So haben Sie die Alpen noch nie gesehen - mit Eisbergen wie in der Arktis, Inselchen in türkisblauem Wasser, das wie in der Südsee schimmert, Höhlen mit ewiger Finsternis. Denn das größte Hochgebirge Europas hat viele Gesichter: Diese Naturdokumentation zeigt eine der faszinierendsten Landschaften Europas mal aus anderer Perspektive und taucht ein in nie gesehene Wasserwelten. Aufgefaltet vor Jahrmillionen durch Erdplatten, die aneinander stoßen, werden die Alpen auch geprägt von Sturzbächen, Strudeln und Wasserfällen, die an den Felsen nagen. ARD-alpha, 20.15 Uhr

Freitag, 11. Januar

Winterabenteuer in Sibirien - Biwak nonstop

"Biwak - Berge, Menschen, Abenteuer" verbindet die Faszination der heimatlichen Bergwelt mit spannenden Reportagen aus den schönsten Freizeitgebieten der Welt. Wer seine Freizeit aktiv gestalten will, bekommt bei Biwak die besten Anregungen. MDR Fernsehen, 5.00 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)

Samstag, 12. Januar

Blickpunkt Sport: Gratwanderung - Auf Bergtour mit Peter Schlickenrieder und Laura Dahlmeier

Biathletin Laura Dahlmeier ist mit Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder auf der Zugspitze unterwegs. 

| © Picture Alliance

Ein Filmteam begleitet Biathletin Laura Dahlmeier und den Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder auf einer ebenso herrlichen wie anspruchsvollen Zwei-Tages-Bergtour zu Deutschlands höchstem Gipfel. Denn die beiden Sportler wollen die Zugspitze nicht auf dem "Normalweg" besteigen, sondern auf einer ausgesetzten Kletterroute, die Laura Dahlmeier schon lange auf ihrer Wunschliste hat. Das sehr persönliche Berg-Erleben der Laura Dahlmeier ist eingebettet in die grandiosen Bilder, die die Tour liefert - auch mit vielen Luftaufnahmen. Bayerisches Fernsehen, 17.15 Uhr

Die Sendung ist bereits in der Mediathek abrufbar.

"traumpfade" - Der Lechweg

Der Lech ist der letzte Wildfluss nördlich der Alpen. In knapp 2000 Metern Höhe bei der am Formarinsee gelegenen Quelle beginnt die Wanderung. Von dort wird Florian Guthknecht dem Lauf des Leches auf 125 Kilometern durch die Allgäuer und Lechtaler Alpen bis nach Füssen folgen. Auf diesem "traumpfad" wird unser Wanderer in einer atemberaubenden Natur unterwegs sein, und Menschen mit einer ganz besonderen Geschichte begegnen. Denn wer im abgeschiedenen Lechtal das ganze Jahr lebt oder "leben muss", führt kein einfaches Leben. Arbeit gibt es in der Region kaum. ARD-alpha, 18.30 Uhr

50 Jahre "Unter unserem Himmel": Die Eiger-Nordwand

Vom 15. Juli bis 15. August 1969 arbeiteten sich sechs japanische Bergsteiger, darunter das zierliche Mädchen Michiko, durch die berühmt-berüchtigte Eiger-Nordwand. Sie bezwangen als Erste den Eiger auf einer neuen Route, der Sommer-Direttissima. Filmemacher Lothar Brandler wagte wenige Wochen später, u.a. mit Gerhard Baur im Team, diese gefährliche Route. Die Dokumentation, auf dem Bergfilm-Festival der Stadt Trient 1970 preisgekrönt, war der erste Beitrag der Reihe "Unter unserem Himmel" des Bayerischen Rundfunks. Zum 50. Geburtstag von "Unter unserem Himmel" eröffnet dieser legendäre Bergsteigerfilm die Jubiläumsreihe in ARD alpha. ARD-alpha, 21.50 Uhr

Sonntag, 13. Januar

Bergauf - Bergab: Der Lawinenwarndienst Bayern

Moderator Michael Düchs führt durch die beliebte Bergsteiger-Sendung

| © BR/ Anna Düchs

Die bayerischen Berge versinken momentan schier in den Schneemassen! In solchen Situationen zeigt sich die Bedeutung des Lawinenwarndienstes – zuverlässig informiert er über die Lawinengefahr in den Bergen.

Bergauf-Bergab wiederholt einen Beitrag über die Geschichte und die Arbeit des Lawinenwarndienstes, der vor über 50 Jahren als Reaktion auf ein schweres Lawinenunglück auf der Zugspitze gegründet wurde: Im Jahr 1965 war eine Lawine über die Terrasse des Schneefernerhauses hinweggefegt und hatte 10 Menschen in den Tod gerissen.

So etwas sollte nie mehr passieren, deshalb wurde der Lawinenwarndienst aufgebaut und seitdem immer weiter verbessert. Heute ist er gerade bei so problematischen Verhältnissen, wie sie zur Zeit in den bayerischen Bergen herrschen, zur unverzichtbaren Informationsquelle für Freerider, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer geworden - und zu einem wichtigen Teil des Katastrophenschutzes. BR Fernsehen, 18.45 bis 19.15 Uhr

Kurzfristige Änderungen im Programm sind möglich!

- Anzeige -

0 Kommentare

Kommentar schreiben