Chiles Präsidentin Michelle Bachelet unterschriebt am Montag ein Dekret, mit dem sich die Zahl der Nationalparks in Patagonien um ein Drittel erhöht. Kristine McDivitt - Witwe des Gründers von "The North Face" - schenkte dem Staat 400.000 Hektar Land.

Einen erheblichen Anteil an der starken Vergrößerung der Fläche geschützter Naturparks in Patagonien hatte die Landschenkung der Witwe von "The North Face"-Gründer Douglas Tompkins. Sie vermachte dem chilenischen Staat insgesamt 400.000 Hektar Parks und Schutzgebiete. Tompkins starb am 8. Dezember 2015 an den Folgen eines Kajak-Unfalls in Chile. 

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Die beiden Naturliebhaber und Umweltschützer Tompkins und McDivitt engagierten sich für den Schutz der Natur in Argentinien und Chile und kauften dafür Land, das sie in Naturparks und Schutzgebiete verwandelten. Durch die Schenkung werden die Gebiete nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

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Faszinierende Landschaften in Patagonien - hier der Pehoé See.

| © picture alliance

Die chilenischen Schutzgebiete vergrößern sich um insgesamt 4,5 Millionen Hektar. Vor allem soll dadruch der Tourismus angekurbelt werden. Außerdem sollen laut Präsidentin Bachelet die biologische Vielfalt, die einzigartigen Landschaften und die Lebensräume gefährdeter heimischer Arten geschützt und bewahrt werden. 

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