Die Watzmann-Überschreitung lockt tausende Bergsteiger in die Berchtesgadener Alpen.

Die Watzmann-Überschreitung über Hocheck, Mittelspitze und Südspitze zählt zu den Bergtouren, die jeder deutsche Bergsteiger, der ein wenig alpinistisch ambitioniert ist, einmal gemacht haben muss. Der luftige Grat erfordert unbedingte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Selbst mit Übernachtung im Watzmannhaus ist die mit einem viele Kilometer langen Hatscher durchs Wimbachgries abgeschlossene Tour auch eine konditionelle Herausforderung. 15 – 17 Stunden darf man als Gehzeit insgesamt einplanen.

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Wer die Mühen der spannenden Tour auf sich nimmt, wird mit der tiefen Erfahrungen einer fantastischen und wilden Berg-Landschaft des Nationalparks Berchtesgaden sowie grandiosen Aussichten reich belohnt. 

Dass die Tour überaus beliebt ist, weiß man bei der Nationalparkverwaltung in Berchtesgaden schon lange. Nun wollte man es genau wissen und führte eine Zählung durch, über dessen Ergebnis kürzlich informiert wurde. Der Zählung zu Folge überschritten zwischen 18. Juli 2015 und 17. Juli 2016 insgesamt 6.728 Personen den Watzmann, bis zum 27. September 2016 bewältigten 9.873 Bergsteiger die Tour.

Hochbetrieb herrschte am 3. September 2016. An diesem spätsommerlichen Samstag machten sich 286 Bergsteiger an die Watzmannüberschreitung. 

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Im Rahmen der Vorstellung der Zahlen ließ die Nationalparkverwaltung wissen, dass die Überschreitung 2017 aufwändig saniert wird. 

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3 Kommentare

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Stefan Lankes via Facebook

Na hoffentlich sinds dann nächstes Jahr 10.000

Holger Stark via Facebook

6.728 Gründe den Watzmann zu meiden.

Martin Schmieder via Facebook

6728 Bergsteiger - das muss ein ganz schöner Andrang gewesen sein da oben.